| Das Szenario:
Erdgas-Hausanschlüsse müssen neben dem Telefon-Kabel
verlegt werden und andere Versorgungsleitungen kreuzen. Außerdem
kann der TEREX Schaeff Minibagger hier nicht vor dem Graben
arbeiten, weil die Hauptstraße möglichst freigehalten
werden muss.
So sehen die Anforderungen der Arbeitsstelle aus. Die Lösung:
Ein Minibagger HR 1.6 arbeitet von der Seite her, mithilfe
eines drehbaren Greifers und mit der so genannten Knickmatik®
seines Auslegers. Damit kann der Fahrer spurdeckend direkt
an der Wand entlang baggern.
Die 1,6 Tonnen schwere Maschine hat, wie Fahrer anmerken,
„viel Dampf und man kann damit gleichmäßig
durcharbeiten“. Der drehbare Greifer lässt sich
über den dritten hydraulischen Steuerkreis bewegen –
genau wie ein schnell zu wechselnder Hydraulikhammer. Von
Minibaggern wird gerade im Garten- und Landschaftsbau gefordert,
dass sie als motorisierte Schaufeln möglichst viele verschiedene
Arbeiten verrichten können.
Etwa bei der Sanierung einer Straßenbrücke: Der
Fahrer des Minis stemmt in einem Arbeitsgang den Betonstreifen
im Fußgängerbereich ab. Trotz stundenlangen Einsatzes
ist keine Zusatzkühlung notwendig: Der Hydraulikkreis
ist nicht nur großzügig dimensioniert, er hat auch
serienmäßig einen Ölkühler – das
Öl erwärmt sich nicht nennenswert. Die lastunabhängige
Durchflussverteilung (LUDV) stellt sicher, dass die vorhandene
Ölmenge vor allem dort zum Einsatz kommt, wo gerade am
meisten Arbeitskraft gefordert wird. Benötigt der Fahrer
für eine Aktion mehrere Arbeitsbewegungen und gleichzeitig
die volle Leistung der Hydraulikpumpe, verteilt das LUDV-System
die Ölmenge proportional auf alle Verbraucher. Somit
bleibt zu keiner Zeit eine Bewegung stehen.
Selbstverständlich meistert der Minibagger HR 1.6 von
TEREX Schaeff auch „normale“ Arbeiten im GaLaBau-Bereich:
Beim Verlegen von Wasserleitungen kommt der Maschine beispielsweise
ihr geringes Gewicht bei gleichzeitig hoher Leistung zugute.
Der Graben ist schnell ausgehoben, ohne dass ein größerer
Flurschaden angerichtet wird und später alles wieder
komplett saniert werden muss. Beim Arbeiten kommen für
den Fahrer deutlich bemerkbar die Vorteile der endlagen-gedämpften
Hydraulikzylinder zum Tragen: Die Maschine lässt sich
bei nur geringen Schwingungen schnell, exakt sowie feinfühlig
steuern. Außerdem wird das Material geschont –
die Maschine dankt es mit einer langen Lebensdauer.
Auf den ersten Blick fällt die Optik der Maschine ins
Auge. Sie ist allerdings kein Selbstzweck, denn zusammen
mit der Knickmatik® wird aus dem schon sehr kompakten
Minibagger eine Maschine, die selbst auf engstem Raum ihre
ganze Kraft ausspielen kann.
Bei der Bewältigung aller Aufgaben werden die Fahrer
nach eigenen Angaben längst nicht so durchgeschüttelt,
wie sie das von anderen Maschinen gewohnt waren. Dafür
gibt es eine einfache Erklärung: Die Kabine ist schwingungsgedämpft
gelagert – ebenso wie der auf Größe und Gewicht
des Fahrers einstellbare Komfortsitz. Hierdurch werden die
Arbeitsbewegungen sehr wirkungsvoll gedämpft und der
Lärmpegel gesenkt. Hinzu kommt, dass der wassergekühlte
Mitsubishi-Motor seine 13,3 kW (18 PS) starke Leistung auch
bei niedrigen Drehzahlen entfaltet. Das schont die Ohren sowohl
des Fahrers als auch der Pas-santen.
Die Fahrer sind mit dem Komfort der 1,6-Tonnen-Maschine mehr
als zufrieden: Die Kabine bietet viel Raum und Freiheit für
die Beine; die Hebel-Kreuzschaltung ist vorgesteuert und
somit sind sämtliche Arbeitsbewegungen wesentlich fließender
und vor allem ruckfreier möglich. Die Frontscheibe kann
einfach und ohne Verrenkungen bis unters Dach geschoben werden
und die Scheiben der Kabine sind bis auf den Boden durchgezogen.
Dadurch und dank der schmalen Sei-tenholme hat der Fahrer
einen freien Blick auf sein Arbeitsfeld. Zwei gleichwertige
Türen tragen zur optimalen Rundumsicht bei, sorgen aber
gleichzeitig auch für eine gute Durchlüftung und
gewährleisten eine einfache Kommunikation auf der Baustelle.
Die Kabine des HR 1.6 war und ist übrigens schon immer
eine der größten der Maschinenklasse. Für
die Konstrukteure stand fest: Warum sollten Fahrer eines
Minis in einer kleineren Kabine arbeiten, sie selbst werden
ja auch nicht kleiner.
TEREX Schaeff hat seit über zwanzig Jahren Erfahrung
im Bau von Minibaggern mit einem Gewicht von 1,5 bis 3,7 Tonnen
und ist der einzige deutsche Hersteller, der seine Maschinen
komplett in Deutschland konstruiert und montiert. Der Baumaschinenproduzent
ist auf seine hohe Qualität und die vielen kleinen Details
sehr stolz. Dazu gehören beispielsweise die saubere
und geschützte Verlegung der Hydraulikleitungen am Ober-
und Unterwagen oder etwa die Buchsen mit Fettdepot in allen
Lagern, was deren Verschleiß verringert und die Lebensdauer
der Maschine erhöht.
Der Kompaktspezialist TEREX Schaeff ist federführendes
Mitglied im TEREX Compact-Equipment-Verbund (TCE). Dort koordiniert
der Langenburger Hersteller (Minibagger, Raupen- und Mobilbagger
sowie Radlader) die Aktivitäten der Gruppe im Bereich
der Kompaktmaschinen. Neben Benford (Dumper und Verdichtungstechnik)
gehören Fermec (Baggerlader) sowie Terexlift (Teleskoplader)
zur TCE-Sparte. Der weltweit drittgrößte Baumaschinenproduzent
setzt derzeit jährlich rund vier Milliarden Dollar um.
Text: Thorsten Hiller
Weitere Informationen bei:
Terex GmbH
Schaeffstr. 8
74595 Langenburg
Tel.: 07905/58-0
Fax.: 07905/58-114
info@terex-schaeff.com
www.terex-schaeff.com
Der Minibagger HR 1.6 von TEREX Schaeff ist für den vielseitigen
Einsatz im Garten- und Landschaftsbau konzipiert worden. Foto:
TEREX Schaeff
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